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Geschichte des Bowling

Deutsche und holländische Auswanderer nahmen ihr geliebtes Kegelspiel - das angeblich schon vor 7000 Jahren in ähnlicher Form existiert haben soll - mit nach Amerika und kamen alsbald mit dem Gesetz in Konflikt, als ihr Sport durch mitlaufende Wetten zum Glücksspiel wurde. Die Kegler wurden zu Geldstrafen verurteilt und das Kegeln kurzerhand verboten. Findige Köpfe umgingen das Verbot, indem sie einfach die neun Kegel umstellten und einen zehnten hinzufügten (in Amerika heißt es daher bis heute folgerichtig ten pin bowling). Die Behörden gaben ihren Widerstand auf und das Bowling war geboren.

Anfang des 20. Jahrhunderts kam das Spiel nach Europa zurück, nahm allerdings erst nach 1965 einen ersten Aufschwung, als Großanlagen mit vollautomatischen Kegelaufstellern gebaut wurden. Dennoch war die Verbreitung von Bowling nicht so rasant, wie es sich viele Bahnbetreiber erhofft hatten. Dies hatte mehrere Ursachen. Vielfach bestand der Irrglaube, die Anlagen seien nur Vereinen vorbehalten oder etwa, es sei eine eigene Ausrüstung mitzubringen. Schließlich erwies sich die Verwandtschaft zum Kegeln als dem guten Ruf abträglich. Der (Gasthaus-) Kegelsport galt als nicht seriös, die legendären Kegeltouren waren oft nur schlecht getarnte Kneipen-Touren, zum Schaden übrigens auch der ernsthaften Sportkegler. Alkohol während des Spiels ist beim Bowling verpönt, bei Ligenspielen - eine Bundesliga gibt es seit 1971 - ist sogar das Rauchen verboten. Da besteht, womit wir beim Bowling als Sport wären, ein einfacher Zusammenhang. Konzentration ist nämlich, neben regelmäßigem Training, das ganze Geheimnis jedes guten Bowlers, Kraft ist weit weniger wichtig als Kondition, das belegen die vielen Damen, die diesen Sport mit großem Erfolg betreiben.